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Saisonfazit 2009/2010
SG Riewa: Ab der Rückserie in Topform | Von Till Soll
Alles in allem war Trainer Sven Soll mit der Saison seiner Frauen-Fußball-Mannschaft in der Verbandsliga Nord hoch zufrieden. "Anfangs waren wir ein echter Abstiegskandidat, doch dann sind wir immer mehr ein Team geworden, was uns am Ende auf einen sehr guten vierten Platz brachte", stellt ein zufriedener Trainer fest, was auch die Ergebnisse der Hinrunde unterstrichen. Die Riewa-Spielerinnen zeigten keinen besonders guten und erfolgreichen Fußball und so konnte das Team nach der Hinrunde nur zwölf Punkte verbuchen und fand sich auf einem unbefriedigenden zehnten Platz wieder. "Wir hatten auch in einigen Situationen Pech, wie zum Beispiel ein nicht gegebenes Tor und anschließend die Niederlage in letzter Minute", erinnert sich der Trainer an das Heimspiel gegen Leck zurück. Die Rückrunde startet für die SG mit einen 11:1-Sieg gegen Russee "was uns Selbstvertrauen brachte", meint Soll. Dies unterstreicht auch die Heimbilanz. In der Hinrunde konnte die SG nur drei Punkte zu Hause einfahren, während es in der Rückrunde ganze 15 Zähler waren.
Petra Ruch, die in der Hinrunde noch als Libero agierte, wurde in der Rückrunde mehr und mehr im Angriff eingesetzt. Dass dies eine gute Idee war, hat sie mit 15 Toren bewiesen. Auch Ihre Tochter Alexandra kam immer besser in Fahrt und konnte in den letzten vier Spielen, sieben Tore erzielen. Trotz dieser Umstellung stand die Abwehr, dank guter Leistungen der neuen Abwehrchefin Sabrina Schramm und einer immer stärker werdenden Britta Backhaus im Tor, stets sicher. Auch das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Mittelfeld klappte zusehends besser, da Alexandra Tönnies und Alexandra Koch die in der Hinrunde noch manchmal auftretenden Löcher im Mittelfeld, nun zu schließen wussten. Auch die erst 17-jährige Natascha Sänger fand durch viele Tore und Vorlagen schnell Ansehen unter den regelmäßigen Besuchern der SG-Spiele.
"Nach dem späten Sieg gegen den EMTV platzte bei uns der Knoten und so konnten wir endlich unsere spielerische Klasse unter Beweis stellen, um eine nicht für möglich gehaltene Serie von 16 Punkten aus den letzten sechs Spielen zu erreichen", erklärt Trainer Soll stolz. Durch diese Serie stieß die SG nicht nur auf Platz vier vor und konnte sich vom fünften Rang deutlich absetzen, sondern bildet am Ende sogar den drittbesten Sturm der Liga. "Ohne einen Co-Trainer, wie ich ihn glücklicher Weise habe, wäre so eine Saison ohnehin nicht möglich gewesen", unterstreicht Soll die Bedeutung seines Betreuers Rolf "Zemski" Clausen.
Als Neuzugänge für die kommende Serie kann die SG Frederike Bremer (EMTV) Jacqueline Heide und Merle Kunst (Vogelsang) verbuchen, was aber auch aufgrund der Abgänge von Joana Münchow-Stalka, Yvonne Blenckner, Doris Hinz, Monika Kielmann und Katna Wiese nötig ist.
Die Saison startet für die Mannschaft am 5. Juli mit einem ersten Training. Am 4. August geht es im Pokalspiel das erste Mal um alles. Der Trainer sieht als Saisonziel, trotz der Verjüngung des Teams, einen Platz unter den ersten Fünf als realistisch an.
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